Glaskunstwände

Glaskunstwaende

Es handelt sich bei den Lichtöffnungen in den seitlichen Anschlusstrakten des zentralen Kirchenschiffes um Wände aus Glas. Im südlichen Anschlusstrakt befinden sich im Erdgeschoss ein Gruppenraum – die ehemaligen Marienkapelle - und im Obergeschoss ein Büro sowie ein Seitenschiff der Oberkirche, im nördlichen Anschlusstrakt das andere Seitenschiff.

Das in Blei gefasste, mundgeblasene Echt-Antikglas wurde 2010 mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und ist seitdem ungeschützt dem regen Leben auf dem König-Heinrich-Platz ausgesetzt. Die Folge: rd. 30 Scheiben sind zerstört oder beschädigt. Die Räume hinter den Glaswänden sind wegen der nicht vorhandenen Wärmedämmung des Echt-Antikglases nicht beheizbar. So können der Gruppenraum und das Büro im Winter nicht genutzt werden. In Abstimmung mit den Behörden der Denkmalpflege und mit Hilfe des Landes NRW soll 2019 eine Schutzverglasung angebracht werden, die auch deutliche thermische Verbesserungen mit sich bringt.